Mein Innenkompass
Hitzewallungen sind bekannt. Bei Konzentrationsproblemen, verändertem Schlaf, Stimmungsschwankungen oder Herzklopfen denken viele dagegen nicht sofort an die Perimenopause. Die Übergangsphase kann Jahre vor der letzten Monatsblutung beginnen – und sie fühlt sich nicht bei jeder Frau gleich an.
Was dabei leicht übersehen wird
Die Perimenopause ist die Übergangsphase vor der Menopause und dauert häufig mehrere Jahre. Meist beginnt sie in den 40ern, bei manchen Frauen früher. Veränderungen des Zyklus sind typisch, müssen aber nicht das Erste sein, was auffällt.
Neben Hitzewallungen und Zyklusveränderungen berichten Frauen unter anderem über Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen, trockene Haut sowie Muskel- und Gelenkbeschwerden. Auch Herzklopfen kann vorkommen. Solche Beschwerden können jedoch ebenso andere Ursachen haben.
Östrogen sinkt in der Perimenopause nicht einfach gleichmäßig ab. Die Werte können deutlich schwanken. Das ist ein Grund dafür, dass Beschwerden phasenweise stärker, schwächer oder ganz unterschiedlich sein können.
Warum die Einordnung manchmal schwierig ist
Gerade deshalb ist es sinnvoll, neue Beschwerden im Gesamtbild zu betrachten. Gleichzeitig sollte man nicht automatisch alles den Hormonen zuschreiben. Neues oder ausgeprägtes Herzstolpern, starke Blutungen, anhaltende Erschöpfung oder andere auffällige Beschwerden gehören ärztlich abgeklärt.
Die Perimenopause kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Ein Symptom allein beweist nichts – mehrere Veränderungen zusammen können aber ein Anlass sein, das Thema bei der Ärztin oder dem Arzt anzusprechen.
Kurzer Realitätscheck
Die Inhalte dieser Website dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben. Bei neuen, starken oder anhaltenden Symptomen lass sie bitte medizinisch abklären.